„Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?“
(Psalm 42, Vers 4)
Hallo,
tja, manchmal hat man das Gefühl, die Welt steht nicht mehr lange. Eine Katastrophe, eine Eskalation, ein internationaler Konflikt reiht sich an den anderen. Und niemand ist da, der sich effektiv für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt.
Da wünscht man sich ein rasches Ende herbei – im christlichen Sinn: Gott möge kommen und endlich Gericht halten und für den ewigen Frieden sorgen. Aber da können wir noch lange warten.
Auch dieser Newsletter bietet nur wenig Erfreuliches. Das aber, was besonders positiv ist, möchte ich an dieser Stelle hervorheben:
- Es gibt „Menschlichkeit zum Mitnehmen“.
- In Kenia muss das Gesetz geändert werden, das Suizid unter Strafe stellt.
- Es gibt auch im Islam Imame, die sich für homosexuelle Menschen einsetzen.
- Der Kärnter Bischof Josef Marketz ernennt zum ersten Mal in Österreich eine Frau zur Bischöfliche Vikarin.
- Die Spiritualität von Simone Weil kann uns befreien vom Begehren.
- Der Garten kann ein Ort der Weltflucht werden, ein Ort in einer anderen Welt, sodass man auch einmal zur Ruhe kommen kann.
- Und in einem solchen Garten beginnt nicht nur die Sünde, sondern sie endet auch dort.
Zu all diesen Themen findet ihr Beiträge in diesem Newsletter.
aus&aufbrechen
Der Podcast für eine offene und kritische christliche Spiritualität

Simone Weil: befreien und begehren
Simone Weil ist eine bemerkenswerte Mystikerin des 20. Jahrhunderts. Die gebürtige Jüdin wendete sich dem Christentum zu, hatte aber eine universelle Mystik vor Augen. In dieser Episode zeigt sich das an den Themen der Befreiung und Begehren, zielt sie als „linke“ Denkerin doch auf ein ich-loses und etwas-loses Begehren ab, dass frei ist vom Haben-Wollen des Besitzes.

An der Türschwelle des Lebens …
Türen als Ort den Übergangs, als Ort der Entscheidung. Hinaus oder hinein. Wer Türen öffnet, kann hinaus gehen und erfährt Veränderung. Wer Türen öffnet und Menschen herein lässt, erfährt ebenso Veränderung. Das kann gefährlich sein.
ziellos unterwegs
Der Pilger-Blog

Assisi von oben nach unten
Eines, was mich an Assisi immer schon fasziniert hat, ist die Wiederspiegelung sozialer Verhältnisse in der Anlage der Stadt. Von oben nach unten: Das bedeutet nicht nur, dass man den Hügel hinabgeht, sondern zugleich in die sozialen Milieus hinabsteigt.

Der große Frust: Der Neuaufbruch
Nach fünf Tagen Erholung startete ich eine neue, anspruchsvollere 300 km lange Wanderung mit vielen Höhenmetern. Versorgung wurde zum Problem. Der erste Tag verlief gut: Ich erreichte Valtopina, aß Pizza, kaufte ein, doch kein Ladekabel. Pfarrfest begann. Die Nacht brachte Probleme.
Was meinst du?
Der Schreib-Blog

Der Sündenfall und sein Ende
Geht es in der Geschichte von Adam und Eva um deren Schuld, als sie vom Baum eine Frucht aßen? So meint es eine lange Auslegungstradition. Wer genau liest, wird jedoch sehen, dass es gar nicht um Schuld geht.
Was lest ihr heraus? Wie versteht ihr den Text?
Nachfolgend vier SONDERBEITRÄGE der 6-teiligen Reihe zu meinen gelesenen Bücher 2024

Eine andere Welt
Ich stelle dir einige Bücher vor, die ich 2024 gelesen habe. Diesmal geht es um Literatur über eine andere Welt.

Mein Garten
Ich stelle dir einige Bücher vor, die ich 2024 gelesen habe. Diesmal geht es um das Thema Garten und Gärtnern.

Franz und Klara von Assisi
Ich stelle dir einige Bücher vor, die ich 2024 gelesen habe. Diesmal geht es um Franz und Klara von Assisi.

Gute und weniger gute Literatur
Ich stelle dir einige Bücher vor, die ich 2024 gelesen habe. Diesmal geht es um Belletristik, das meiste gut, manches weniger gut.
Wissenswertes aus der Christenheit
Kurzmeldungen
Menschlichkeit zum Mitnehmen
„Mit unserem Podcast möchten wir Menschlichkeit eine Stimme geben und zeigen, was sie in der Praxis bedeutet“, erklärt Neubauer, Host und Leiter der Stabsstelle Kommunikation der Diakonie de La Tour Steiermark. „Wir holen Menschen vor den Vorhang, die durch ihre Arbeit und Geschichten andere inspirieren. Es geht darum, Mut zu machen und neue Perspektiven zu eröffnen.“
Seit Ende Jänner veröffentlicht die Diakonie de la Tour Steiermark ihren neuen Podcast „Menschlichkeit zum Mitnehmen“. Er findet sich auf allen gängigen Podcastplattformen.
Syrien: Zunehmende Einschränkung der Religionsfreiheit für Christen
Christen in Syrien sehen sich laut dem Hilfswerk „Kirche in Not“ zunehmend mit Einschränkungen ihrer Religionsfreiheit durch radikale Islamisten konfrontiert, insbesondere in Homs und Hama, wo sie aus Angst vor Angriffen bestimmte Orte und Zeiten meiden. Im „Tal der Christen“ ist die Lage ruhiger, doch an Kontrollpunkten werden Christen vereinzelt zur Konversion gedrängt oder ausgeraubt. Die „Initiative Christlicher Orient“ (ICO) setzt ihre Hilfsprojekte in Syrien fort und unterstützt unter anderem Kindergärten, um armen Familien zu helfen. Nach dem Erdbeben 2023 hat die ICO in Aleppo und Latakia mit Nothilfe, Wohnungsreparaturen und finanzieller Unterstützung für Erdbebenopfer geholfen. Zudem betreibt sie eine Suppenküche, die nach dem Erdbeben ihre Kapazitäten massiv erhöhte, nun aber wieder auf etwa 1.000 Mahlzeiten täglich zurückgekehrt ist.
USA: Trump kürzt auch kirchliche Entwicklungshilfe
Die katholische Hilfsorganisation Catholic Relief Service (CRS) muss aufgrund eingefrorener US-Entwicklungshilfen massive Kürzungen vornehmen, wodurch bis zu 50 % der Stellen gestrichen werden könnten. Die Entscheidung der US-Regierung unter Trump, Auslandshilfen für 90 Tage auszusetzen, hat zu rechtlichen Diskussionen geführt, während Kritiker aus der Kirche sich gegen falsche Behauptungen über finanzielle Vorteile der Kirche wehren. Kirchenvertreter, darunter Kardinal Timothy Dolan, kritisieren die Aussagen von Vizepräsident Vance als verleumderisch und betonen, dass die US-Bischöfe sich nicht für offene Grenzen einsetzen.
Rechtskonservative Christen tagten in London
Die „Alliance for Responsible Citizenship“ (ARC) veranstaltete vom 17. bis 19. Februar 2025 in London eine Konferenz mit über 4.000 Teilnehmern, darunter konservative Politiker, Kommentatoren, Theologen und Geschäftsleute aus der ganzen Welt. Aus Österreich nahm die ÖVP-Parlamentsabgeordnete Gudrun Kugler teil, die im Lenkungsausschuss von ARC vertreten ist. Des Weiteren prominente Persönlichkeiten wie Johannes Hartl, Peter Thiel, Jana Hochhalter, Jasmin Neubauer und Leonard Jäger.
Die Konferenz betonte die Bedeutung traditioneller Familienwerte, wobei heterosexuelle, kinderzentrierte Familienstrukturen als Fundament einer stabilen Gesellschaft hervorgehoben wurden. Es wurde die Notwendigkeit steigender Geburtenraten und die Förderung von Familiengründungen betont, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Dabei spielt es keine Rolle, dass manche Propenenten ihre Homosexualität ausleben.
Die Münsteraner Kirchenzeitung Kirche+Leben schreibt: „Robert Habeck [Die Grünen] und Friedrich Merz [CDU] werden verlacht, Alice Weidel [AfD] wird zugestimmt. Sinnigerweise spielte die Gruppe laut einer früheren Story von Neubauer miteinander das Gesellschaftsspiel ‚Secret Hitler‘. Ein Ziel des Spiels: Dem Führer durch geschicktes Taktieren zur Macht verhelfen.“
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Die evangelische Kirche hat eine unerledigte Machtfrage
Brennpunkt Afrika
Shells Ende in Nigeria
Die Zukunft von Shell in Nigeria hat eine neue Wendung genommen: Im Januar 2025 verkaufte das Unternehmen seine verbleibenden Onshore-Ölgeschäfte für 2,4 Milliarden US-Dollar an lokale Firmen. Dieser Rückzug markiert das Ende jahrzehntelanger umstrittener Operationen, die von massiven Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen begleitet wurden. Während die nigerianische Regierung nun versucht, die Ölproduktion in Regionen wie Ogoniland wieder aufzunehmen, fordern Aktivisten umfassende Umweltreinigungen und betonen die Notwendigkeit von Transparenz und Verantwortlichkeit. Gleichzeitig läuft vor dem Londoner High Court eine Klage tausender Anwohner, die Shell und seine nigerianische Tochtergesellschaft SPDC für jahrzehntelange Umweltschäden zur Verantwortung ziehen wollen.
Die Proteste gegen Shells Umweltpraktiken reichen bis in die 1990er Jahre zurück, als das Volk der Ogoni gegen die massiven Ölverschmutzungen im Nigerdelta aufbegehrte. Diese Proteste wurden von der nigerianischen Militärregierung brutal niedergeschlagen. Shell wurde beschuldigt, das Militär indirekt unterstützt zu haben, indem es beispielsweise Transportmittel bereitstellte und in mindestens einem Fall einen berüchtigten Militärkommandanten bezahlte. 1995 kam es zur umstrittenen Hinrichtung des Schriftstellers und Aktivisten Ken Saro-Wiwa sowie acht weiterer Ogoni-Aktivisten, was weltweit Empörung auslöste.
Obwohl Shell nun seine Onshore-Geschäfte abgestoßen hat, bleiben Fragen zur Verantwortung für die jahrzehntelangen Umweltschäden offen. Die nigerianische Regierung steht vor der Herausforderung, eine nachhaltige Ölproduktion zu gewährleisten, die nicht erneut zur Zerstörung der Umwelt führt. Es bleibt abzuwarten, ob der Wechsel zu lokalen Betreibern zu einer Verbesserung der Umweltstandards führen wird oder ob sich die Probleme der Vergangenheit wiederholen.
Auswirkung der Kürzung von USAID auf Afrika
Die drastischen Kürzungen der US-Entwicklungshilfe unter der Trump-Administration haben gravierende Auswirkungen auf Afrika. Insbesondere die Beendigung von HIV/AIDS-Programmen könnte in Südafrika innerhalb des nächsten Jahrzehnts bis zu 500.000 zusätzliche Todesfälle zur Folge haben. Insgesamt wurden fast 10.000 Verträge mit Hilfsorganisationen beendet, was zur Schließung zahlreicher Gesundheitskliniken und Ernährungsprogramme führte. Experten schätzen, dass dadurch 39 Millionen Menschen zusätzlich in Armut geraten könnten. In Kenia sind etwa 35.000 Arbeitsplätze im Gesundheitssektor betroffen.
Ein konkretes Beispiel ist die Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation, die ihre Programme in mehreren afrikanischen Ländern einstellen musste, was Tausende von HIV-positiven Müttern und Kindern ohne lebenswichtige Medikamente zurückließ. In Malawi wurden Ernährungsprogramme für unterernährte Kinder abrupt beendet, wodurch 200.000 Kinder keinen Zugang mehr zu dringend benötigter Nahrungshilfe haben. In Nigeria führte das Ende der USAID-Finanzierung dazu, dass mobile Gesundheitsteams, die Impfkampagnen in ländlichen Gebieten durchführten, ihren Betrieb einstellen mussten, was das Risiko eines Wiederauflebens von Polio erhöht.
Donald Trump begründet die Kürzungen mit der Notwendigkeit, „amerikanische Steuerzahler zu entlasten“ und sich auf „nationale Prioritäten“ zu konzentrieren. Er kritisierte die Entwicklungshilfe als ineffektiv und argumentierte, dass viele Mittel nicht bei den Menschen ankommen, sondern in der Korruption versickern. USAID zeigte sich besorgt über die Auswirkungen der Streichungen und warnte davor, dass der jahrelange Fortschritt in der Armutsbekämpfung und Krankheitsbekämpfung ernsthaft gefährdet sei.
Prominente Kritiker wie der ehemalige US-Präsident Barack Obama und der Microsoft-Gründer Bill Gates warnten vor den humanitären Folgen. Obama bezeichnete die Entscheidung als „rücksichtslos und kurzsichtig“, während Gates betonte, dass Programme zur Krankheitsbekämpfung wie PEPFAR Millionen Leben gerettet haben und weiterhin unterstützt werden müssen. Die internationale Gemeinschaft, darunter die EU und die Vereinten Nationen, drängt die USA, ihre Rolle in der globalen Entwicklungshilfe zu überdenken, um eine humanitäre Krise in Afrika zu verhindern.
DR Kongo: Kriegerische Katastrophe eskaliert
Während wir uns in Europa ganz auf Ukraine, Israel und Terroranschläge auf unserem Kontinent konzentrieren, wird eine Katastrophe in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) übersehen, die sich zunehmend ausbreitet. DR Kongo erlebt derzeit eine erneute Eskalation der Gewalt durch die M23-Rebellenbewegung. Am 28. Februar 2025 kam es in der Stadt Bukavu zu Explosionen während einer Kundgebung, bei der mindestens 13 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden. Die Regierung und die M23 beschuldigen sich gegenseitig für diesen Vorfall, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärft.
Die M23, auch bekannt als „Bewegung des 23. März“, ist eine Rebellengruppe, die überwiegend aus Kämpfern der Tutsi-Ethnie besteht. Sie entstand 2012 aus ehemaligen Mitgliedern der kongolesischen Armee, die sich gegen die Regierung wandten. Ihr erklärtes Ziel ist der Schutz der Tutsi-Bevölkerung im Ostkongo sowie die Wahrung ihrer Rechte. Berichten zufolge wird die M23 von Ruanda unterstützt, was die Spannungen in der Region weiter anheizt.
Seit ihrem Wiederauftauchen im November 2021 hat die M23 erhebliche Gebiete im Ostkongo erobert, darunter die strategisch wichtigen Städte Goma und Bukavu. Diese Offensive hat zu massiven Vertreibungen geführt; allein in diesem Jahr wurden über 7.000 Todesfälle gemeldet. Die kongolesische Regierung wirft Ruanda vor, die M23 militärisch zu unterstützen, was Kigali jedoch bestreitet.
Die Regierung der DR Kongo verurteilt die Angriffe der M23 scharf und fordert die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Ruanda auszuüben, um die Unterstützung der Rebellen zu beenden. Die anhaltenden Kämpfe haben eine humanitäre Krise ausgelöst, mit Millionen von Binnenvertriebenen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.
Die Stadt Goma im Osten des Kongo leidet seit der Einnahme durch die Rebellengruppe an Versorgungsengpässen und einer schweren humanitären Krise, weshalb die Salesianer Don Boscos um Spenden für Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe bitten. Trotz zerstörter Infrastruktur und eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeiten setzen sie ihre Arbeit für Kinder und Jugendliche fort, insbesondere im Don Bosco Zentrum Ngangi, das nun auch als Flüchtlingslager dient. Die Lage hat sich durch die erneute Offensive seit 2022 dramatisch verschlechtert, da Hunderttausende fliehen mussten, während Konflikte um Rohstoffe wie Gold und Coltan anhalten.
Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen, bemüht sich um eine Deeskalation des Konflikts, jedoch bleiben die Fortschritte begrenzt. Die humanitäre Lage verschlechtert sich weiter, da Hilfsorganisationen Schwierigkeiten haben, die betroffenen Gebiete zu erreichen.
Spendenkonto Don Bosco Mission Austria: IBAN AT33 6000 0000 9001 3423.
Kurzmeldungen
Kenia: Suizid-Gesetz verfassungswidrig
Der Oberste Gerichtshof Kenias hat das Gesetz, das versuchten Suizid kriminalisiert, für verfassungswidrig erklärt. In seiner Entscheidung betonte das Gericht, dass Menschen, die einen Suizidversuch unternehmen, Unterstützung und psychische Gesundheitsversorgung benötigen, anstatt strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt zu sein. Diese bahnbrechende Entscheidung wird voraussichtlich zu einer Reform der bestehenden Gesetze führen und den Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung im Land verbessern.
Burkina Faso: Pfarre von Terroristen überfallen
In Burkina Faso wurden mehrere Dörfer der Pfarre Tansila im Januar von Terroristen überfallen, wobei mindestens 26 Menschen, darunter sechs Christen, getötet und zahlreiche Häuser niedergebrannt wurden. Bei einem weiteren Angriff am 31. Januar kamen weitere Menschen ums Leben, darunter der Vater und mehrere Angehörige des Pfarrers Jean-Pierre Keita. Die Region im Nordwesten des Landes ist seit Jahren immer wieder Ziel terroristischer Anschläge.
Südafrika: Homosexueller Imam ermordet
Der offen homosexuelle Imam Muhsin Hendricks wurde am 15. Februar 2025 in Gqeberha, Südafrika, von zwei maskierten Männern erschossen, als er auf dem Weg war, die Hochzeit zweier interreligiöser heterosexueller Paare zu leiten. Obwohl das Motiv für den Angriff noch unklar ist, vermuten lokale LGBTQ+-Organisationen, dass Hendricks aufgrund seines Engagements für die Rechte homosexueller Muslime ins Visier genommen wurde.
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